Über mich
Hallo, ich bin Patrick
Seit 2023 bin ich mit der Kamera in der Tier- und Naturfotografie unterwegs. In der Zeit habe ich vor allem eines gelernt: warten. Auf das Licht, auf den Moment, manchmal auf ein Tier, das dann doch nicht kommt. Das klingt nach wenig und ist das Schwierigste am ganzen Hobby.
Dazugekommen ist inzwischen die Portraitfotografie. Das Gespür für natürliches Licht und stimmungsvolle Kulissen, das sich draußen angesammelt hat, lässt sich vor Menschen gut gebrauchen. Abgelöst hat das nichts: Die Tiere sind nach wie vor mein Hauptthema – ob das so bleibt, wird die Zukunft zeigen.
Der Hase im Logo ist übrigens kein zufälliges Motiv: Hase ist mein Spitzname, und weil er ohnehin an mir hängen bleibt, steht er jetzt oben auf jeder Seite und unten rechts in jedem Bild.
- Zuhause Rems-Murr-Kreis – für ein Motiv aber auch mal drei Stunden Anfahrt
- Schwerpunkte Tierfotografie, Makro, Portrait
- Kamera Canon EOS R7
- Objektive RF 200–800 mm · RF 50 mm · RF 100 mm Makro · RF Dual Fisheye (3D) · Laowa 25 mm Ultra-Makro
- Für draußen Tarnzelt für bis zu zwei Personen, diverse Tarnnetze, Ganzkörpertarnung, Wathose, Unterwassergehäuse, Stativ, Fernauslöser, Sitzkissen
- Wärmebild ThermTec Wild 650DL Pro und InfiRay Eye E3 V3 – zum Aufspüren von Tieren. Die kleine verleihe ich auf gemeinsamen Touren gern
- Wartet noch Eine Nachführung für Astrofotografie – dazu kam ich bisher nicht
- Fürs Shooting Studiolicht, Blitze, Nebelmaschine, Reflektoren
- Seit 2023
Wie ich arbeite
Draußen heißt das: früh aufstehen, leise sein, warten. Meistens bin ich komplett in Camouflage unterwegs, für längere Ansitze auch in Ganzkörpertarnung. Nicht aus Spielerei – wer nicht als Mensch erkannt wird, sieht Verhalten, das sonst nie vor die Linse kommt.
Kein Bild ist es wert, ein Tier zu stören. Abstand und Ruhe gehen immer vor dem Motiv. Lieber fahre ich ohne Aufnahme heim, als ein Tier von seinem Platz zu treiben.
Das gilt genauso im Kleinen. Für Makroaufnahmen wird bei mir nichts gekühlt, betäubt oder festgesetzt, damit es stillhält – solche Tricks gibt es, und den fertigen Bildern sieht man sie meist nicht an. Ich fotografiere, was sich zeigt, so wie es sich zeigt. Dass dabei manchmal nichts herauskommt, gehört dazu. Ein Käfer hat denselben Anspruch, in Ruhe gelassen zu werden, wie ein Reh.
Bei Shootings heißt es dagegen: reden, ausprobieren, lachen. Die besten Bilder entstehen, wenn niemand mehr daran denkt, dass da eine Kamera ist.
Das braucht Zeit, und die nehme ich mir. Die ersten Aufnahmen sind meistens nichts – das ist normal und kein schlechtes Zeichen. Wer vor einer Kamera steht und sich bemüht, gut auszusehen, sieht angestrengt aus. Erst wenn das nachlässt, wird es interessant.
Eine Posenliste zum Abarbeiten gibt es bei mir deshalb nicht. Wir überlegen vorher, worauf wir hinauswollen, und lassen unterwegs zu, dass etwas ganz anderes daraus wird. Was nicht funktioniert, verwerfen wir, ohne dass es jemandem unangenehm sein muss – im Grunde dieselbe Geduld wie draußen, nur dass man sich dabei unterhalten kann.
Zusammen fotografieren
Zwei Dinge suche ich gerade, beides unentgeltlich und ohne große Förmlichkeiten:
- Models für gemeinsame TFP-Projekte auf Augenhöhe – mit Vertrag, allen bearbeiteten Dateien für dein Portfolio und einer Begleitperson, wenn du magst. Was dabei möglich ist
- Fotografinnen und Fotografen die Lust haben, mal zusammen loszuziehen. Ansitz, Makrotour, langer Tag am Wasser – Erfahrung egal, Tarnzelt und Wärmebildkamera teile ich gern. Mehr dazu
Los geht es meist vom Rems-Murr-Kreis aus, für einen guten Ort fahre ich aber auch mal drei Stunden. Wenn du weiter weg wohnst, findet sich trotzdem oft etwas – frag einfach.
Eine Anfrage verpflichtet zu nichts. Schreib mir, was dir vorschwebt, auch wenn es nur eine vage Idee ist. Alles Weitere klären wir in Ruhe.
Schreib mir